Datenschutz in der Steuerberaterpraxis Drucken E-Mail

Brisante Steuerunterlagen auf Autobahnparkplatz
Clara!-Akten in einem Wäschekorb

Überstetten (oem). Ein Korrespondent unserer Zeitung fand gestern auf dem Autobahnparkplatz Grumbach an der A 27 einen Wäschekorb mit Aktenordnern des in die Schlagzeilen geratenen Bratpfannenherstellers „Clara!“ Offensichtlich sollten die Unterlagen in die Hände der Öffentlichkeit gelangen, die Motive könnten im sportlichen Engagement des Geschäftsführers liegen. Hans Mayer sponsert seit vergangenem Jahr die Blauburger Haie, die zurzeit als Favoritenschreck in der Eishockeybundesliga gelten. Der eigenwillige Unternehmer war mehrmals in die Schlagzeilen geraten, weil er angeblich Steuerschulden aus den Jahren 1998 – 2002 noch nicht beglichen hatte. Es wird spekuliert, dass man die „Haie“ und ihren Sponsor ins Gerede bringen will, um den sportlichen Erfolg zu verhindern. Eine Stellungnahme des Geschädigten war nicht zu erhalten.

Zugegeben – diese Zeitungsmeldung ist erfunden. Doch täglich finden sich in der Presse Meldungen, wie einfach man an sensibelste Daten herankommen kann, auch wenn kein krimineller Hintergrund besteht.

Datenschutz in der Steuerberaterpraxis

Im wirtschaftlichen Leben gibt es kaum einen sensibleren Datenschutz-Bereich als bei Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Steuerbehörden.

Es gibt immer noch den klassischen Aktenordner, auch wenn die Nutzung von PC und Notebook zur täglichen Routine gehören, meistens verbunden mit Import, Export und Speicherung von Mandantendaten.

In der Steuerberaterpraxis regeln üblicherweise mehr oder weniger strenge Vorschriften die Nutzung und den Einsatz der elektronischen Werkzeuge. Oft werden Daten aber auch „mobil“ mit sich transportiert, zunehmend häufiger auf einem der praktischen USB-Sticks.

Der Verlust eines solchen Datenträgers, kann neben peinlicher Presse auch erhebliche Haftungsrelevanz verursachen.

Die eindeutige Identifikation, also die Individualisierung (m)eines USB-Sticks ist der erste, ganz wichtige Schritt. Parallel sollten alle Datenträger, auf welchen sensible Daten gespeichert werden, mit einem Passwortschutz versehen werden. Nur so kann im Falle eines Verlustes „Schlimmeres“ verhindert werden.

Mit Einführung persönlicher USB-Sticks hat die zertifizierte Wirtschaftsprüfer- und Steuerberatungskanzlei „BW-Treuhand“ Saarbrücken, auch bei dem sensiblen Thema „Datenschutz“ eine Vorreiterrolle übernommen: „ Bei uns kommt nichts in falsche Hände, und diese USB Sticks schließen dabei eine ganz wesentliche Lücke“ sagte B. Britz anlässlich der Übergabe an seine Mannschaft und die Partner. Und auch C. Prinz, ehemaliger Hauptprüfer bei Finanzamt, Abteilung Steuerfahndung ist erleichtert: „endlich kann ich meine Daten sicher und bequem am Schlüsselbund mit mir führen.

Der Online USB-Designer macht es künftig ganz einfach, individuelle Einzelstücke zu fertigen: für den Steuerberater ebenso wie für das Autohaus, für den Privatmann so einfach zu nutzen wir für die Ausstattung einer Pressekonferenz mit Übergabe der Daten gleich auf dem ganz persönlichen Stick.